FAQ

Wie ist die Abgrenzung zwischen Vortrag, Beratung, Seminar, Training und Coaching?

Darüber wurden schon ganze Bücher geschrieben und immer wieder entbrennen heiße Diskussionen über diese Frage. Für mich ist die genaue Definition oder Abgrenzung der Formate nicht so wichtig. Viel entscheidender ist doch die Frage, was Sie als Auftraggeber für Ihre Teilnehmer wollen. Und genau darauf gehe ich ein und das bekommen Sie auch. Wenn Sie also einen interaktiven Vortrag für Ihre Teilnehmer wünschen, dann bekommen Sie den, auch wenn viele Rednerkollegen der Meinung sind, dass so etwas „überhaupt nicht geht“.

Bieten Sie neben Vorträgen auch Beratungen, Seminare, Trainings und Coachings an?

Ja, und zwar genau das und in genau der Reihenfolge, mit der sich das definierte Ziel am schnellsten und besten erreichen lässt. Manchmal braucht es eben nur ein Format, ein andermal eine Kombination aus mehreren.

Was ist der Unterschied zwischen einem Redner und einem Speaker oder gar einem Keynote-Speaker?

Da gibt es keinen. Alle drei halten einen Vortrag oder eine Rede. Eine Keynote sollte ein herausragend präsentierter Vortrag sein, ideal aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel und sich mit neuen Gedanken der wichtigsten Themen der Veranstaltung annehmen. Ich finde, diese Voraussetzungen sollte jede Rede und jeder Vortrag mindestens erfüllen.

Worauf sollen wir achten bei der Wahl eines Redners, Beraters, Trainers oder Coach?

Im  Gegensatz zu vielen Kollegen bin ich der Meinung, dass Fachwissen und Erfahrung den Experten ausmacht. Es genügt nicht, nur in der Theorie zu wissen, wie etwas funktionieren sollte. Eigene Erfahrung im jeweiligen Fachgebiet wertet jede Rede, Beratung und jedes Training  und Coaching massiv auf und damit die Leistung und den Wert für den Kunden. Als Auftraggeber werden Sie merken, ob ihr Redner, Berater oder Trainer Ahnung hat, oder eben nicht.

Warum sollen wir uns für Sie entscheiden?

Ich habe mehr als drei Jahrzehnte Verkaufs- und Führungserfahrung. Seit über 20 Jahren bin ich selbst aktiver Unternehmer und seit über zehn Jahren gut gebuchter Trainer, Berater und Coach. Ich halte Vorlesungen an mehreren Hochschulen, renommierten Wirtschaftsinstituten und bin Experte für Print, TV und Radio. Meine Ansätze kommen aus der Praxis und meine eigenen Unternehmen führe ich selbst nach den von mir entwickelten Leitlinien für Unternehmer. Alles was ich erzähle, mache ich auch selbst, doch nicht alles, was ich mache, erzähle ich auch.

Weshalb bieten Sie keine Tagessätze oder gar Stundensätze an?

Nehmen wir an, Sie brauchen eine Beratung, dann läuft bei einem normalen Berater während Sie erzählen, worum es geht folgende Rechnung im Kopf ab: „Der Auftrag braucht so viel Berater, mit soviel Beratungstagen zu jenem Tagessatz. Macht insgesamt…Euro“. Jede Änderung, jede Verzögerung, jeder Fehler, ja sogar jede noch so kleine Frage wird aufgeschrieben und separat berechnet. Und je länger ein Auftrag dauert, umso mehr verdient der klassische Berater.

Ich denke, Sie haben ein Interesse daran, dass Sie die Berater so schnell wie möglich wieder los werden und Ihnen so wenig wie möglich im Weg herumstehen. Deshalb gibt es bei uns keine zeitbasierten, sondern wertbasierte Honorare.

Weshalb bestehen Sie nicht auf überschaubare Gruppen von maximal 12 Teilnehmern?

Das ist auch so ein Ding, das ein Trainer vom anderen übernimmt und inzwischen auch in die Personalabteilungen und sogar Hochschulen Einzug hält. Im Grunde ist es doch auch nur so, dass durch diese „Regel“ in größeren Unternehmen häufig mehrere Gruppen gebildet werden können.  Der Trainer hält dann mehrmals das gleiche Seminar, kommt auf mehr Tage und am Ende mehr Geld.

Ich halte auch das für Quatsch und mache die Gruppen lieber größer – und das Feedback das ich bekomme bestätigt mich, dass mehr Teilnehmer niemand etwas wegnehmen. Im Gegenteil, die Übungen werden bunter.

Warum benutzen Sie kein Power-Point?

Zum einen, weil es (fast) alle Kollegen machen und deshalb die Teilnehmer in Seminaren oder die Zuhörer in Vorträgen schon keine Power-Point-Präsentation mehr sehen mögen. Und zum anderen verlieren die Trainer oder Redner dadurch den direkten Kontakt zu ihrem Publikum. Genau dieser Kontakt ist mir wichtig. Ich will spüren, ob das was ich sage ankommt bei den Teilnehmern und die Teilnehmer sollen spüren, dass ich nur für Sie da bin. Und das kriegen Menschen nur hin, wenn Sie zu Menschen sprechen und nicht an Wände.

Wie sind Sie zum Berater, Trainer, Coach, Redner geworden?

Bewusst begonnen hat es mit dem sozialen Projekt „Stufen zum Erfolg“ der Wirtschaftsjunioren Göppingen. Ich war deren Präsident und wir wurden geradezu vom Erfolg und der Nachfrage nach Unternehmern, die für zwei Stunden in die Hauptschulen gingen. Also mussten wir Unternehmer zu Trainern ausbilden. Später kam dann ein befreundeter Unternehmer und fragte mich, ob ich seine Verkäufer trainieren könne. Die seien zwar echt gut, aber beratungs- und trainingsresistent.  Das war mein erster bezahlter Auftrag und ich bekam da gleich die Folgeaufträge. Mir wurde da auch klar, dass es so etwas wie Beratungs- oder Trainingsresistenz nicht gibt, nur nicht passende Beratungs- oder Trainingsleistung.

Erst später habe ich dann realisiert, dass ich schon viel früher ohne es zu wissen als Trainer tätig war. In meinem ersten Unternehmen konnten wir die Produkte sehr gut in die Firmen unserer Kunden „rein-verkaufen“. Doch das waren Zwischenhändler und damit war die Ware noch lange nicht an den Endkunden verkauft. Diesen „raus-verkauf“ haben wir dann für und mit unseren Kunden trainiert.

Wie kommen Sie auf die Themen Ihrer Bücher?

Die Bücher entstehen aus und während meinem beruflichen und privaten Alltag. Das was mich beschäftigt, fließt in die Bücher ein. Für mich ist zum Beispiel die Menschenkenntnis der Schlüssel für besseres Führen und Verhandeln, also gab es ein Buch über Menschenkenntnis. Dann bin ich der festen Überzeugung, dass Verhandeln nach dem Harvard-Prinzip in der Praxis sehr schnell an Grenzen stößt. Also habe ich ein Buch geschrieben, das sich ganz bewusst vom Win-Win-Mainstream distanziert. Als mir Menschen erzählt haben, dass Verhandeln für Sie ein Buch mit sieben Siegeln ist, habe ich „Verhandeln! Alles was Sie wissen müssen“ geschrieben. Das erklärt anhand von 20 Geschichten mit vielen Beispielen wirklich alles, was Sie über Verhandeln wissen müssen.

Im Sommer 2014 habe ich festgestellt, dass es in meinem beruflichen Umfeld als Berater Entwicklungen gibt, die sich vom eigentlichen Nutzen losgelöst haben. Dann sind mir immer mehr Bereiche aufgefallen, in denen etwas schiefläuft und Beziehungen oder Gegebenheiten mehr und mehr ausgereizt werden. Da war es Zeit für mein neustes Buch „AUSGEREIZT

Verhandeln Sie immer?

Nein, natürlich nicht. Ich verhandle nur, wenn es mir Freude macht, wenn es sich lohnt oder wenn ich mich gegen eine ausgereizte Situation wehren möchte. Das ist übrigens eine der Möglichkeiten wie Sie selbst aus der Abwärtsspirale rauskommen oder es zumindest abbremsen können.

Ist es Ihnen nicht peinlich, fast immer – oder zumindest häufig – zu verhandeln?

Nein, überhaupt nicht. Durch meine Verhandlungsbereitschaft signalisiere ich dem Gegenüber doch neben meiner Kaufabsicht doch auch aufrichtiges Interesse an seinem Produkt oder seiner Dienstleistung. Wahre Verkäufer verstehen das verstehen meinen Wunsch zu verhandeln als Aufforderung, mich von ihrem Angebot und vor allem vom Preis zu überzeugen.

Haben Sie noch Freunde?

Ja natürlich. Verhandeln ist doch eigentlich nichts anderes als einen Konflikt zu lösen. Und Konflikte lösen zu können ist doch auch bei Freundschaften eine durchaus positive Eigenschaft.

Wie hält Ihre Frau das aus?

Ich verhandle ja wie gesagt nicht immer und zum anderen sieht sie ja, was es bringt und dass die Verkäufer sogar Freude daran haben und am Ende jeder zufrieden ist.